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Tübingen Teil 2

Neben Kultur in der Neckarstadt wird auch auf ein ganz bestimmtes Sommerfest in Tübingen viel Wert gelegt: Das Stocherkahnrennen. Dies ist ein witziges Kostümfest und aus Tübingen nicht mehr wegzudenken. Der Stocherkahn gehört zu Tübingen wie die Uni und die Wissenschaft. Seine Form gleicht einem schmalen, bis zu zwölf Meter in die Länge gezogenen Holzboot, ähnlich einer Gondel, an deren Heck der Stocherer aufrecht stehend mit einer fast sieben Meter langen Stange sich vom Grund des Flusses abstößt und so die Richtung und Geschwindigkeit bestimmt. Stocherkahnfahren ist eine schwäbische Angelegenheit, bei der die Mitfahrenden gemütlich schwätzen und dazu ein Bierle genießen – wie man im Ländle so schön sagt. Dabei bewundern die Mitfahrer den Stocherer, der sich abmüht, den Kahn voran zu bringen.  

Beim Stocherkahnrennen geht es darum am schnellsten mit seinem Kostüm im Kahn das Ziel zu erreichen. Es wird kräftig im Neckar gestochert. Neben Spaß und Feiern wird in Tübingen aber auch gelernt. Schließlich will man ja nicht ewig als Student in der kleinen Stadt im Ländle bleiben.

Zum Lernen gehen die meisten in die Universitätsbibliothek im Ammerbau. Sie zählt zu den größten Uni-Bibliotheken in Deutschland, kein Wunder bei der Masse an Studenten. Es gibt Geschichten, dass so manch ein Student sich dort versteckt und die ein oder andere Nacht durchgelernt habe.


Wer viel lernt hat auch viel Hunger

In Tübingen gibt es mindestens drei Mensen und mehrere Cafeterien, die den ganzen Tag lang geöffnet sind – Montag bis Freitag. Zu günstigen Preisen kann der studentische Magen hier mehr oder weniger gutes Essen ergattern. Um das Essen zu beschreiben reicht wohl folgender Satz: Von himmelhochjauchzend bis zu Tode betrübt. Dazu kommt, dass man sich ab und zu auch um die Tische in der Mensa prügeln muss – die Nachfrage ist eben groß. Die Mensen dienen neben der Nahrungsaufnahme auch als Treffpunkt oder Flohmarkt. Bücher oder Poster werden dort ab und an verkauft.

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