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Abschlussarbeit

Abschlussarbeit

Chance und Fluch zugleich: die Abschlussarbeit. Endlich können Studierende mal zeigen, was sie gelernt haben, aber auch eine gewisse Kreativität beweisen. Andererseits bedeutet die Abschlussarbeit für die meisten eine große Herausforderung.

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Durch die Abschlussarbeit können Studierende ein eigenes Profil entwickeln beziehungsweise ausbauen. Zudem legen Abschlussarbeiten den Grundstein für den Absprung in das Berufsleben, ob an der Hochschule oder in der Wirtschaft. In den meisten Studiengängen macht die Abschussarbeit außerdem die Hälfte der Note aus. Es gibt also viele Gründe, das Werk gut vorzubereiten und sich mit ihm Mühe zu geben. Etwas anderes als eine normale Hausarbeit ist die Abschlussarbeit auch vom Umfang her: Nach der Anmeldung im Prüfungsamt gibt es für Bachelorarbeiten in der Regel sechs Wochen bis drei Monate Zeit, für Master-, Diplom- oder Magisterarbeiten drei bis sechs Monate. Eine Verlängerung um maximal drei Monate ist meist in Ausnahmefällen möglich. 30 bis 120 Seiten müssen die Arbeiten umfassen, je nach Abschluss, Studiengang und Thema.  


Themenwahl

Am Anfang der Abschlussarbeit steht die Wahl des Themas. Bis zu einem gewissen Grad kann sie alleine ablaufen. Weiß man grob die Richtung sollten Professor oder Professorin einbezogen werden. Denn ein interessantes Thema ohne Betreuer ist nur ein interessantes Thema. In manchen Studiengängen bietet das Lehrgebiet auch Themen für die Abschlussarbeit an oder gibt sie vor. Zu merken ist aber: Die besten Abschlussarbeiten entstehen, wenn einen das Thema wirklich interessiert. Denn dann sind Motivation und Bereitschaft, sich tief in das Thema hineinzubegeben größer, die Frustration kleiner. Die meisten Professoren lassen mit sich reden, wenn jemand überzeugend ein eigenes Thema vorschlägt. Auf die Note wirkt sich das Engagement sicher positiv aus.

Auch der angestrebte Beruf sollte bei den thematischen Überlegungen bedacht werden. Eine Abschlussarbeit zum Thema „Changemanagement in der Tiefkühlindustrie“ spricht eine Personalberatung sicher mehr an als eine Arbeit zu Grundlagen der Buchführung. Für die Themenfindung empfiehlt sich eine intensive Recherche, vor allem in der Bibliothek, beispielsweise im Archiv in (guten) Abschlussarbeiten und Dissertationen anderer Studenten. Sie inspirieren und die Vorstellung von Abschlussarbeiten wird konkreter.

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