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Prüfungsvorbereitung Teil 3

Geplant, gelernt, gekonnt

Praktisch ist - verbunden mit dem Zeitplan - eine Übersicht, die einen Ist-Soll-Vergleich ermöglicht. Zusätzlich zum Zeitplan kann der Lernende in diesem Näheres zum Gelernten oder des zu Lernenden notieren. In einer Spalte könnte abgehakt werden, was bereits gekonnt wird, was noch nicht so gut sitzt, was noch gemacht oder wiederholt werden muss. Dieser Lernplan kann ruhig sehr umfangreich gestaltet sein, indem neben den Themen vermerkt ist, welche Lektüre dafür gebraucht wird und wie weit man damit jeweils ist. Das hilft, den Überblick zu bewahren und zwischenzeitlich stolz auf schon Geschafftes zu blicken. Es ist außerdem nützlich, sich zu Beginn der Prüfungsvorbereitung eine Übersicht zu erstellen, die alle wichtigen Kontakte zu Ämtern, Lehrenden, Bibliotheken und so weiter enthält. Sich diese Infos immer wieder neu rauszusuchen, kann unnötig zeitraubend sein. Falls während der Prüfungsvorbereitung eine Frage an einen Dozenten, eine Unklarheit mit der Prüfungsordnung oder die Verlängerung eines Buches ansteht, sind mit einem Griff Nummern und Öffnungszeiten parat.


Nur das Genie beherrscht das Chaos?

Große Erleichterung beim erfolgreichen Lernen schafft ein dafür förderlich gestalteter Arbeitsplatz. Dieser sollte bequem sein und genügend Platz für die Lernutensilien bieten. Es muss ja nicht aussehen wie bei einem passionierten Beamten aber eine gewisse Ordnung hilft beim Lernen. Bricht erst einmal das Chaos aufm Schreibtisch aus, ist es schwer das Chaos im Kopf zu vermeiden. Neben dem eigentlich zu Lernenden sollte auch immer ein Nachschlagewerk oder was sonst gebraucht werden könnte, in Reichweite sein. Alles, was bei der Prüfungsvorbereitung fehlt, führt zu Ablenkung und hält auf. Das Lernmaterial selber sollte auch sortiert und nach Themen geordnet sein. Nur so lässt sich überhaupt auch der Zeit- und Lernplan erstellen.

Für das Merken des zu Lernenden gibt es verschiedene Strategien und die meisten Studierenden haben im Laufe ihres Studiums Erfahrungen gemacht, welche ihnen am besten liegt. Grundsätzlich hilft gut, was Themen übersichtlich zusammenfasst: zum Beispiel MindMaps, Cluster, Tabellen, Baumdiagramme. Besonders wichtig ist es, sich frühzeitig um wichtige Bücher zu kümmern und diese falls nötig zu kopieren. Nicht, dass die notwendige Lektüre gerade dann ausgeliehen ist, wenn man sie braucht. Denn es ist fast immer günstiger ein Buch zu kopieren, als es zu kaufen.
Wer gut vorbereitet ist und sich dank Struktur und System auch so fühlt, der trägt damit das beste Mittel gegen Prüfungsangst in sich. Auch Blackouts werden unwahrscheinlicher, je sicherer sich der Prüfling fühlt und umso fester das Wissen sitzt. Am Tag vor der Prüfung sollte nur noch Entspannung auf dem Programm stehen und der Prüfungstag ausgeschlafen, gesund gefrühstückt und ohne zeitlichen Stress gestartet werden.

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