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Überblick Auslandsaufenthalt Teil 2

Kurze Auslandsaufenthalte

Freiwilligendienste oder Workcamps in den Semesterferien sind eine tolle Sache, wenn man etwas Gutes tun und neue Leute aus vielen Ländern bei der gemeinsamen Arbeit kennen lernen will. Dabei kosten sie nicht viel Geld. Da man für die Arbeit Essen und Unterkunft bekommt, zahlt man meist nur die Anreise. Auslands-Praktika ermöglichen eine andere Art von Arbeitserfahrung in einer fremden Kultur. In manchen Studiengängen (beispielsweise Medizin) können sie auch angerechnet werden. Entscheidet man sich für den wissenschaftlichen Weg, gibt es immer noch verschiedene Möglichkeiten. Die kürzeste Version sind wohl die Sommeruniversitäten. Sie finden, wie der Name schon sagt, vier bis sechs Wochen in den Sommersemesterferien an Universitäten statt. Sommerkurse sind in der Regel Sprachkurse, bei denen man anerkannte Zertifikate erlangen kann. Sommerakademien haben eher einen thematisch, wissenschaftlichen Schwerpunkt im Bereich Land und Leute auf der entsprechenden Sprache. Da die Teilnahme an Sommerunis recht teuer ist, sollte man sich früh nach Förderungsmöglichkeiten und Stipendien umzuschauen.

Studieren im Ausland

Man kann komplett im Ausland studieren, oder aber nur für ein bis zwei Semester. In dieser Zeit belegen die Studierenden im fremden Land in der Regel sowohl wissenschaftliche Veranstaltungen als auch Sprachkurse. Lehrveranstaltungen können in Form von Credit Points angerechnet werden. Eine andere Möglichkeit ist die Wahl eines internationalen Studienganges mit integriertem Auslandsstudium, wie beispielsweise der TübAix-Studiengang am Historischen Seminar an der Universität Tübingen. Hier studieren französische und deutsche Studenten immer abwechselnd in Aix en Provence und Tübingen. Der Abschluss gilt dann für beide Länderun der Auslandsaufenthalt ist bereits integriert.


Auslandsaufenthalt - aber wo?

Welches Land für einen selbst das Richtige ist, hängt von vielen Faktoren ab. Will man beispielsweise nach dem Studium in der Wissenschaft bleiben, empfiehlt sich das englischsprachige Ausland. Auch in anderen Ländern sprechen die ausländischen Studierenden natürlich untereinander Englisch. Aber bei der wissenschaftlichen Karriere zählt die Erfahrung mit der Wissenschaftssprache Englisch. Studiert jemand Romanistik oder Skandinavistik empfehlen sich selbstverständlich eher entsprechende Länder für einen Auslandsaufenthalt. Auch persönliche Interessen, wie Schwerpunkte im Studium oder ein Hang zu einem bestimmten Land/einer Kultur können ausschlaggebend für den Auslandsaufenthalt sein.

Häufig ist die Wahl aber rein pragmatischer Natur: Wo bietet die Hochschule Auslandssemster an, wo der Studiengang, wo gibt es freie Plätze? Auf jeden Fall solltest du dich rechtzeitig um einen Platz bemühen, denn der organisatorische Aufwand für einen Auslandsaufenthalt ist nicht zu unterschätzen. Ungefähr ein Jahr vorher solltest du das Ganze spätestens angehen.

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