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Fernstudium als Alternative

Fernstudium - Studieren auf Distanz

Familie, ein Job, eine Behinderung – es kann viele Gründe geben, über ein Fernstudium nachzudenken. Minuspunkte sind für viele die geforderte Selbstdisziplin sowie die geringe soziale Einbindung bei einem Fernstudium, ein großer Vorteil dagegen die räumliche und zeitliche Flexibilität.

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Ein Student in einem Fernstudium muss nicht morgens um zehn in der Vorlesung sitzen. Dafür sind viele Fernstudenten abends um zehn alleine zu Hause fleißig – und das nach einem normalen acht bis zehn Stunden-Arbeitstag. Denn viele, die sich für ein Fernstudium entscheiden, arbeiten nebenher voll oder in Teilzeit. Sie haben keine Zeit beziehungsweise nicht genügend Freiräume für das Studium an einer Präsenzuniversität.

Vor allem Frauen entscheiden sich auch häufig während Mutterschutz und/oder Elternzeit für ein Fernstudium, beispielsweise um sich für den Arbeitsmarkt weiterzuqualifizieren. Es gibt zahlreiche andere Gründe für die Wahl eines Fernstudiums. Sie reichen von körperlicher Eingeschränktheit über die Pflege von Angehörigen bis zum Wohnen in abgelegenen Gebieten. Der Hauptgrund für ein Fernstudium können auch eigene Lernvorlieben sein.


Was ist ein Fernstudium?

Da Dozenten und Studierende im Fernstudium räumlich voneinander getrennt sind, müssen die Studienunterlagen und -aufgaben zum Lerner nach Hause kommen. Unter anderem erhält der Student im Fernstudium so genannte Studienbriefe, meist in gedruckter Form. Ein Studienbrief ist eine Zusammenstellung von Studienmaterial und wird auch als „Kurs“ bezeichnet.

Wie der Name „Kurs“ schon sagt, ist also ein Studienbrief beim Fernstudium gleichzusetzen mit einem Seminar an einer Präsenzuniversitäten. Wenn ein Kurs mit einem Leistungsnachweis abgeschlossen werden muss, bedeutet das meist, dass Studenten eine Klausur oder Hausarbeit schreiben. Hausarbeiten werden beim Fernstudium per Post oder E-Mail eingereicht, Klausuren an der Uni selbst oder in den so genannten Studienzentren geschrieben.

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