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Warum Bachelor?

Drei gute Gründe

Ausbildung oder Studium? An der Frage selbst hat sich für frisch gebackene Abiturienten nichts geändert. Doch das neue Bachelor-Studium ist mittlerweile für viele Abiturienten interessant, die sich früher wohl eher für eine Ausbildung entschieden hätten.

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Die alten Abschlüsse sind endgültig passé. Wer heute überlegt, ob er ein Studium beginnen soll, wird in der Regel nur noch einen Bachelor machen können: Schnelle Studienzeiten, Praxisnähe und Internationalität sind drei gute Gründe, aus denen man sich für ein Bachelor-Studium entscheiden sollte.

Der Bachelor ist schnell

Ein Vorteil, den die Ausbildung gegenüber dem Studium früher hatte, war ohne Frage ihre kurze Dauer. Der Bachelor kann da jetzt locker mithalten: drei Jahre, also sechs Semester, sind als Regelstudienzeit für fast alle Bachelor-Studiengänge festgelegt. Wer also direkt nach der Schule zu studieren beginnt, kann sich mit Anfang 20 ins Berufsleben stürzen und hat sogar schon einen ersten akademischen Titel vorzuweisen.

Auch für diejenigen, die überlegen, ob sie mit einem langen Studium tief in ein Fach eintauchen möchten und womöglich sogar eine wissenschaftliche Laufbahn anstreben, ist der Bachelor eine gute Lösung: die endgültige Entscheidung für ein langes Studium muss nicht direkt nach dem Abitur fallen, sie lässt sich auf die Phase nach dem Bachelor-Abschuss vertagen. Der Vorteil: Bachelor-Absolventen haben schon einmal Hochschul-Luft geschnuppert, sie können leichter als Abiturienten beurteilen, ob die Wissenschaft etwas für sie ist.


Der Bachelor macht fit für die Praxis

Im Gegensatz zu den traditionellen Magister- und Diplomstudiengängen ist ein Bachelor-Studium nicht nur deutlich kürzer, sondern auch viel stärker an der beruflichen Praxis orientiert. Als erster berufsqualifizierender Hochschulabschluss ist der Bachelor dem Master vorgeschaltet. Während der Master fachliche Kenntnisse vertiefen soll und stärker auf Theorie setzt, ist ein wichtiger Teil des Bachelorstudiums die Vermittlung berufsqualifizierender Kompetenzen und Fähigkeiten – auch, wenn natürlich nach wie vor auch im Bachelor-Studium die fachliche Kompetenz im Vordergrund des Studiums stehen soll. Auf diese Weise werden die Studierenden gezielt auf den Berufseinstieg vorbereitet.

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