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Abschlussarbeit Teil 2

Betreuerwahl

Der/die gewählte Betreuer/in sollten wirklich betreuen, also mehr tun, als das Thema der Abschlussarbeit absegnen und am Ende die Note vergeben. Gespräche mit kompetenten Dritten holen einen aus den eigenen Sackgassen und Zirkelschlüssen heraus. Auch deshalb sind sie wichtig. Zudem bekommt man im Gespräch Hinweise, was für eine gute Arbeit bei diesem Professor/dieser Professorin wichtig ist.

„Wie finde ich denn einen Betreuer?“ Wer sich diese Frage kurz vor Anmeldung der Abschlussarbeit stellen muss, hat schon ein kleines Problem. Denn viele Professoren betreuen nur eine bestimmte Anzahl von Studenten oder nur, wen sie kennen. Schließlich sind die Hörsäle überlaufen. Am besten sollte man sich lange im Voraus damit beschäftigen und jemanden wählen, der einen kennt. Das heißt, in den letzten Semestern vor dem Abschluss sollte ich gezielt schauen, bei welcher Person ich gerne schreiben würde und mit ihr in Kontakt treten. Andersherum geht es natürlich auch: Ich bin jemandem positiv aufgefallen und seine Themen interessieren mich? Ansprechen und das Betreuerverhältnis festklopfen.


Abschlussarbeit: Der Anfang

Das Thema der Abschlussarbeit steht fest. Ob vom Betreuer erwartet oder nicht – ein Exposé kann einen jetzt weiterbringen, da man sich klar macht, wo man hin will: Kurz den Stand der Forschung, eigene Ziele, Thesen und Methoden aufschreiben. Parallel sollte eine erste, grobe Struktur entwickelt werden. Diese gibt auch Anhaltspunkte für die Literaturrecherche und die Zeitplanung. Ein Projektplan mit Meilensteinen kann helfen, die Zeit im Auge zu behalten. Dies empfiehlt sich besonders, wenn eigene Daten erhoben werden sollen. Die Abschlussarbeit anzumelden, ist erst sinnvoll, wenn diese Schritte geklärt sind. 

Im Laufe der Bearbeitungszeit werden sich viele Texte ansammeln. Das Schlimmste ist, am Ende ein einziges Zitat in Stapeln von Büchern zu suchen. Eine Literaturverwaltungssoftware wie Citavi oder Endnote kann helfen, den Überblick über Literatur und Zitate zu bewahren und bei geschultem Umgang Zeit sparen. Wenn eine solche Datenbank angelegt werden soll, ist jetzt der richtige Zeitpunkt. Lizenzen sind teilweise über die Hochschulen kostenlos zu bekommen. Mit Textverarbeitungsprogrammen können automatisch Literaturverzeichnisse generiert werden, so dass ich nicht ständig Titel und Seitenzahlen aktualisieren muss. Auch das sollte am Anfang erledigt werden. Dann kann es mit der Abschlussarbeit richtig losgehen.

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